WienerBlut – Das Wien der Jahrhundertwende im Flakon
Alexander Lauber gründete WienerBlut in Wien, nachdem er sich ab 2008 intensiv mit historischen Parfümformeln auseinandergesetzt hatte. Der Name verweist auf Johann Strauss' Walzer „Wiener Blut", der zur Wiener Weltausstellung von 1873 entstand – jenem Moment, in dem sich Wien der Welt als kulturelles Zentrum präsentierte. Für WienerBlut ist Duft deshalb kein Modeprodukt, sondern ein kulturelles Artefakt: Jede Komposition erzählt von einem Moment aus der Wiener Belle Époque, von Ballsälen über kaiserliche Orangerien bis zu den Salons, in denen die Psychoanalyse entstand.
WienerBlut arbeitet in kleinen Chargen mit einem hohen Anteil natürlicher Rohstoffe und baut komplexe, unisex gedachte Kompositionen, die sich langsam auf der Haut entfalten statt sich sofort zu erklären. Auch die Flakons folgen diesem Prinzip: traditionelle Glasmacherkunst und Verschlusskappen aus Bakelit, einem Material mit Wurzeln in der österreichisch-ungarischen Monarchie – kleine Unregelmäßigkeiten an Kanten und Details bleiben bewusst erhalten, als Zeichen echter Handwerkskunst statt industrieller Glätte.
Was macht WienerBlut für uns besonders ?
Diese Verbundenheit zur Stadt Wien, die durch jede einzelne Flasche spürbar wird – ob im Ballsaal von Ballroom Bohème, in der Orangerie von Hesperia oder in den Salons, die Sigmund Freud bei Unheimlich inspiriert haben. Jeder Duft fühlt sich an wie ein kleines Stück Wiener Kulturgeschichte, das WienerBlut mit viel Geduld und noch mehr Liebe zum Detail wieder zum Leben erweckt.